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16.12.2009

Neuvertragsmieten steigen

Die Mieten in Deutschland steigen weiter. Wer 2009 eine Mietwohnung neu bezogen hat, musste im bundesweiten Durchschnitt knapp 0,9 Prozent mehr Miete bezahlen als im Vorjahreszeitraum.

Die Neuvertragsmieten liegen zum Teil deutlich über dem Mietpreis-Durchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt der IVD-Wohnpreisspiegel 2009/2010. Dieser erfasst die Neuvertragsmieten in rund 390 deutschen Städten.

Dem IVD zufolge steigen die Mieten in Großstädten stärker als in Mittel- und Kleinstädten. So verzeichnet der IVD in Städten mit über 100.000 Einwohnern mit knapp 1,9 Prozent einen doppelt so hohen Preisanstieg der Nettokaltmiete wie im Gesamtdurchschnitt aller Städte. Die höchsten Mietpreissteigerungen bei Neuvertragsmieten wurden in Mönchengladbach (+16,67 Prozent), Karlsruhe (+15,38 Prozent) und Dresden (+14,75 Prozent) registriert.

Die hohen Mietpreissteigerungen des Vorjahres wurden nicht mehr erreicht. Allerdings sei laut IVD im Durchschnitt aller beobachteten Städte ein gleich hoher Anstieg der Mieten für Wohnungen aus dem Bestand - unabhängig von der Lage- und Ausstattungsqualität - zu beobachten. Den höchsten bundesdurchschnittlichen Anstieg verzeichnet der IVD bei Mieten für Neubauwohnungen im Erstbezug.

Der Quadratmetermietpreis für eine durchschnittliche Mietwohnung (ca. drei Zimmer, ca. 70 Quadratmeter Wohnfläche) in guter Lage und guter Qualität aus der Nachkriegsära kostet - über alle fast 390 beobachteten Städte - heute bei Vertragsabschluss rund 5,95 Euro monatlich netto kalt und liegt damit 0,7 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die im IVD-Durchschnitt für 5,95 Euro/Quadratmeter Wohnfläche erhältliche Mietwohnung mit gutem Wohnwert aus der Nachkriegsära kostet in München allerdings 12 Euro/Quadratmeter. Damit liegt die Wohnungsmiete in München mehr als 100 Prozent über dem vom IVD beobachteten Bundesdurchschnitt, gefolgt von Wiesbaden (10,50 Euro/Quadratmeter), Hamburg (10,40 Euro/Quadratmeter), Heidelberg (10,00 Euro/Quadratmeter) und Stuttgart (9,70 Euro/Quadratmeter). In Berlin beträgt die Durchschnittsmiete für Wohnungen in Nachkriegsbauten mit gutem Wohnwert derzeit 7,00 Euro/Quadratmeter.

Den mit rund 1,2 Prozent höchsten durchschnittlichen Anstieg verzeichnen Neuvertragsmieten für Neubauwohnungen im Erstbezug: Hier muss man heute 6,93 Euro/Quadratmeter für eine Wohnung in guter Lage und guter Ausstattungsqualität zahlen. Eine vergleichbar gute Wohnung im Altbaubereich kostet heute 5,52 Euro/Quadratmeter und somit 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr.



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