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18.08.2009

Neue Lüftungskonzepte gefragt

Die aktuell von dem Bundesverband für Wohnungslüftung e. V. (VFW) veröffentlichte DIN 1946-6 stellt Architekten, Handwerker und Bauherren vor neue Herausforderungen: Da durch moderne Fenster und Hausverkleidungen der Luftaustausch gebremst wird, müssen neue Konzepte her, die Schimmelbildung oder Feuchteschäden durch genügend Frischluft vermeiden.
Das neue Regelwerk gilt für Neubauten und Renovierungen. Bei Sanierungen müssen neue Lüftungskonzepte entworfen werden, wenn in einem Ein- und Mehrfamilienhaus mehr als ein Drittel der Fenster ausgetauscht werden bzw. bei einem Einfamilienhaus mehr als ein Drittel der Dachfläche abgedichtet wird.
Mit vier Lüftungsstufen unterschiedlicher Intensität definiert der VFW die neue DIN-Norm. Beispielsweise legt die Lüftung zum Feuchteschutz die Luftwechselrate fest, die bei minimaler Wohnungsnutzung erfolgen muss, um Schimmelbildung und Feuchtschäden zu vermeiden. Diese Stufe muss nach der neuen Norm ständig und nutzerunabhängig sichergestellt sein.
Um die lüftungstechnischen Maßnahmen (LtM) zu berechnen, hat der VFW in Kooperation mit dem Fachverband für Energiemarketing und Anwendung und dem Institut für Technische Gebäudeausrüstung ein Programm entwickelt. Weitere Informationen sowie eine kostenlose Testversion des Programms sind unter www.wohnungslueftung-ev.de erhältlich.
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