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28.08.2009

Mehr Fördermittel für CO2-Gebäudesanierung

Wie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Ende August bekannt gab, werden die Programme zur CO2-Gebäudesanierung für 2009 aufgestockt. Die Nachfrage privater Bauherren nach staatlicher Förderung für Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden ist dieses Jahr noch höher als im bereits sehr nachfragestarken Vorjahr.

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee will die Programme zur CO2-Gebäudesanierung deshalb für das laufende Jahr um 750 Millionen Euro aufstocken. Damit werden noch dieses Jahr private Investitionen für Neubau und Sanierung energieeffizienter Gebäude in einer Höhe von insgesamt über sechs Milliarden Euro ermöglicht. Der Haushaltsausschuss hat den Vorschlag gestern abend gebilligt.

Tiefensee: "Mit der Aufstockung erreichen wir schnell und unbürokratisch, dass noch dieses Jahr gebaut und saniert wird. Das gibt der Bauwirtschaft die dringend notwendigen Aufträge, um Arbeitsplätze zu erhalten. Das Geld kommt genau dort an, wo es gebraucht wird: bei den kleinen, örtlichen Unternehmen und Handwerksbetrieben."

Die Mittel für die Programme zur CO2-Gebäudesanierung wurden bereits im Rahmen des ersten Konjunkturpakets erheblich erhöht. Die Förderung privater Investitionen in energieeffizientes Bauen über die KfW Bank ist neben der Energieeinsparverordnung zudem das wichtigste Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung im Gebäudebereich.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung



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